• ° Fortschritt

    Meine Heimatstadt Neustadt in Sachsen liegt 30km von Dresden entfernt. Der ehemalige Volkseigene Betrieb “Fortschritt” erlangte in den achtziger Jahren seine Blütezeit und wurde zum größten Landwirtschaftsmaschinenexporteur der DDR. Absatzländer waren unter anderem auch Syrien, Lybien und der Irak. Mit der Wende wurden  Tausende Neustädter plötzlich arbeitslos. Die ehemaligen Arbeitsunterkünfte wurden bis Ende 2015 als Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber genutzt. Jetzt soll die gesamte Fortschrittanlage abgerissen werden. Mit dem Abrissprozess als dramaturgischen Bogen möchte ich die Ruine als Ort des Reflektierens nutzen, der für mich zum bedeutungsvollen Schnittpunkt geworden ist, von Heimat und Ferne, von Vergangenheit und Gegenwart. Regie: Florian Kunert Kamera: Joanna Piechotta
  • ° Habana in fragments

    Music by Stefan Voglsinger http://setzkastenwien.at/ Images by Florian Kunert
  • ° Living Bridge

    LIVING BRIDGE   Flowing in to the Javanese Sea, Jakarta’s Ciliwung River is one of the most polluted rivers in the world. Less than two meters from the river’s edge lives a small community. They call the bridge near the Rumput Market their home. With the puppy Bobby they share a destiny under the bridge – where „punishment and afection“ can't be separated. I am fascinated by the mutual giving and taking of motherly love between the boys and dog. How at times they share love softly and at times, they violently demand love from Bobby.   +++ documentary short | 2014 | Indonesia
  • ° Aneinander vorbei

    „Aneinander vorbei“ ist der Versuch, die deutschen Rentner in Thailand, die oft als „geile, alte Säcke“ abgestempelt werden, zu vermenschlichen. Über Jahrzehnte hinweg haben Zweckehen in Thailand und Deutschland eine einmalige Gesellschaftsstruktur entstehen lassen, deren Stationen beim Heiratsvermittler in Deutschland beginnen und mit dem Ausfüllen des Antrags für Witwenrente in Thailand enden. Der Film legt die politischen und emotionalen Auswirkungen dieser symbiotischen Übereinkunft mit den jungen Thailänderinnen offen und drängt das Ehepaar zu dem naiven Versuch eines ehrlichen Dialogs über Liebe, Sex und die unergründete Welt dazwischen. Dokumentarfilm 60min. Regie: Florian Kunert
  • ° Oh Brother Octopus

    Regie & Buch: Florian Kunert Kamera: Florian Kunert Tongestaltung: Stefan Voglsinger Regieassistenz: Andrianus Oetjoe Schnitt: Florian Kunert, Ian Purnell, Lara Rodriguez
    Musik: Stefan Galler, The Strangers
    Kamera: Florian Kunert
    Uraufführung: Berlinale 2017
    Oh Brother Octopus
    Germany 2017 I documentary I 27 min I 1.78:1 I DCP I 5.1 surround sound I Indonesian dialogue with English subtitles I colourThe sea nomads of Indonesia believe that with every newborn there is a twin brother in the form of an octopus. Rituals are carried out to appease the brother in the water and prevent misfortunes. When dishonor occurs, Jakarta is portrayed as the apocalyptic revenge of the brother octopus.
    Im Glauben der indonesischen Seenomaden besitzt jedes neugeborene Kind einen Zwillingsbruder in Form eines Oktopus. Rituale sollen den Bruder im Wasser besänftigen und Unheil abwenden. Nach Bruch mit der Tradition, wird das Stadtbild Jakartas zur apokalyptischen Rache des Oktopus-Bruders erklärt.
  • ° The Plural of one Person

    DIE MEHRZAHL EINER PERSON Dokumentarfilm | 2013 | Kuba Synopsis: “Die Ideen sterben nie, sie sind einzigartig, aber sie folgen nicht der Mehrzahl einer Person.” Im Überlebenskampf der Ideen hat sich Kuba zu etwas verbogen, das nicht einmal ein Kubaner selbst versteht. Das alltägliche Leben hat sich losgelöst von den Schildern und Plakaten der Regierung. Wie geht man um mit dem grotesken Gebilde, das einmal als Ideologie mit klaren Werten in einem brannte? "Die Mehrzahl einer Person" taucht ein in das Leben von drei Einzelpersonen die in ihrer Philosophie eine Antwort auf die Absurdität ihres Schicksals gefunden haben.   THE PLURAL OF ONE PERSON Documentary | 2013 | Cuba Synopsis "Ideas won’t ever die, they’re unique. But what they never do is to follow the plural of one person." Struggling for the survival of ideas, Cuba has twisted itself into something, that Cubans themselves find hard to understand. The reality of everyday life crumbles from the signs and banners of the government. What do you do if the ideology you once felt burning strongly inside of you has taken an undefinable shape? „The plural of one person“ is a poetic documentary about three individuals who found an answer to the absurdity of their destiny.   Regie: Florian Kunert, Music: Stefan Voglsinger
  • ° Little by little

    Documentary short | 2012 | Cuba
  • ° Nadelöhr

    Nadelöhr +++ Statement +++ „Um Schmerz von innen nach außen zu kehren, muss man direkt in das Feuer hineinlaufen. Der Weg dorthin ist die reine Folter, das Feuer selbst eine kalte Dusche. Nadelöhr ist dein Wegbegleiter.“ +++ „To turn pain inside out you have to directly walk into the fire. Every step is pure torture, the fire itself is a cold shower. Nadelöhr is your step-by-step companion.“ +++ Kurzfilm experimental  | 2011 | Kuba +++ Experimental short | 2011 | Cuba  
  • ° The walk between the lines

    Experimental documentary | 12min | 2011 | Cuba
  • ° Shack Theatre

    Documentary video installation | 2010 | South Africa